Skansen – Ein Tierpark mitten in Stockholm

Skansen ist ein Freilichtmuseum mit Tierpark auf der Insel Djurgården in Stockholm, das seit 1891 besteht.

Bereits im Eröffnungsjahr der Anlage gab es einen kleinen Tierpark, der im Bereich der Sami-Siedlung im Freilichtmuseum zu finden war und aus Rentieren, Lapphunden, Hühner, Gänsen, Enten und zwei Ziegen bestand. In den darauffolgenden Jahren wurde der Tierbestand um zum Teil exotische Tiere wie Walrösser, Nasenbären und Axishirsche erweitert. Bald wurde das Areal vergrößert, sodass sich für mehr Tiere Platz fand.

Heute finden sich vor allem nordische Tierarten in Skansen. Der 1998 neu gestaltete Bärenhügel wurde von Carl XVI Gustaf eingeweiht und beherbergt neben Braunbären auch Rotfüchse.

Neben Gehegen für Elche und Rentiere, sind es vor allem die Anlagen der Wildschweine, Luchse, Wölfe, Otter und Vielfraße die die Besucher anziehen. Einer der größten Zuschauermagnete ist das Becken mit den Robben.

Besonders stolz ist man in Skansen auf seinen Bestand an Wisenten. In den 1920er Jahren, als diese Tierart fast vor der Ausrottung stand, spielte Skansen eine große Rolle bei der Rettung. Zwei von nur noch 56 lebenden Exemplaren befanden sich in Skansen. Durch ein geglücktes Zuchtprogramm konnten bereits im selben Jahrzehnt Jungtiere an den Bialowieza Nationalpark in Polen  abgegeben werden um dort für eine Wiederansiedelung in freier Natur zu sorgen. Zuletzt wurde im Jahr 2009 ein Jungtier das in Skansen zur Welt gekommen ist, in einem rumänischen Naturreservat in die Freiheit entlassen.

Hinter dem Bärengehege ist eine große Voliere mit Bartkauzen (Lappuggla) zu finden, die für das Publikum frei begehbar ist.

Auch bei den in Skansen lebenden Uhus (Berguv) wurden im Laufe der Jahre etliche Jungtiere – über fünfzig bisher – für Wiederansiedelungsprogramme ausgewildert.

Von den hier lebenden Landrassen, die sich zum Teil im kulturhistorischen Teil des Freilichtmuseums befinden, gelten viele als bedrohte Tierrassen, von denen es oftmals nur noch wenige tausend Exemplare gibt.  Eine der betroffenen Arten ist die Fjällkuh, deren Population auf unter 5000 gesunken ist.

In eigenen Stallungen sind unter anderem Norwegische Fjordpferde, Gotland-Ponys und Nordschwedische Kaltblüter untergebracht. Zu bestimmten Zeiten, die auf der Homepage von Skansen bzw. vor Ort zu finden sind, können Kinder manche der Pferde reiten, oder an Kutschenfahrten teilnehmen.

2012 wurde Lill-Skansen, ein Parkteil speziell für Kinder, neugestaltet wiedereröffnet. Seitdem ist Lill-Skansen mehr als nur ein Streichelzoo, so gibt es auch in diesem Jahr wieder ein Gewinnspiel für 5-12jährige, um einen Tag als Tierpfleger in der Anlage zu verbringen. Ein eigenes Kindertheater wurde eingerichtet und in einem eigenen Veranstaltungskalender finden sich beinahe stündlich Aktivitäten für Kinder.

Hinter den unterstrichenen Wörtern oben im Text verbergen sich die Links zur Homepage und zu weiteren Informationen über Skansen.

 


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