Filmtipp: Systrar 1968

Systrar 1968 (Sisters 1968), eine von SVT in Auftrag gegebene dreiteilige Miniserie, erzählt die Geschichte der politisch denkenden Journalistin Karin, die nicht in der Lage ist, ihren Traumjob bei einer großen Stockholmer Zeitung zu bekommen und stattdessen bei einer Kleinstadtzeitung in Skåne landet. Bewaffnet mit ihrer Schreibmaschine und zusammen mit der rebellischen Künstlerin Lottie mieten sie jeweils ein Zimmer im Haus des Zeitungsbesitzers Georg – und sorgen innerhalb weniger Tage für Aufsehen in der kleinen Gemeinde, die von Ereignissen in Paris im selben Jahr oder oder den Protestbewegungen in den USA scheinbar unberührt bleibt.

Die Ursprünge des von Anagram produzierten Projekts liegen in der Gruppe 8, einer feministischen Organisation, die 1968 von acht Frauen in Stockholm gegründet wurde. Dabei wurden Themen wie Kinderbetreuung und gleiches Entgelt hervorgehoben, die Gruppe breitete sich schnell im ganzen Land aus.

„Ich habe das zusammen mit meiner Co-Autorin Maria Thulin geschrieben“, erklärt Drehbuchautorin Martina Bigert. „Sie haben so viel für schwedische Frauen getan, deshalb wollte ich sie feiern, weil einige von ihnen jetzt zwischen 70 und 75 Jahre alt und andere nicht mehr unter uns sind.“

Zurzeit ist die Serie nur in schwedischer Sprache ohne Untertitel verfügbar:

Der Soundtrack stammt von Irya Gmeyner & Martin Hederos:


Ein Gedanke zu “Filmtipp: Systrar 1968

  1. Ich höre so gern Schwedisch, verstehe aber leider kein Wort. Das tut mir bei dieser Serie besonders leid – denn die ist ja auch visuell ein Traum. Aber vielen Dank für den Tipp – die wird bestimmt bald irgendwo mit Untertiteln oder synchronisiert gezeigt.

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