Korsanäs – Ein Lieblingsort

Die Schweden verwenden den Begriff Smultronställe für ein idyllisches Plätzchen, einen Lieblingsort. Es handelt sich nicht zwingend um eine Stelle an der Walderdbeeren (Smultron) wachsen aber der Gedanke, dass man einen Ort an dem man sich wohlfühlt und man seinen Aufenthalt genießen kann mit Walderdbeeren in Verbindung bringt, ist für mich als passionierten Erdbeerenzüchter ein schöner.

Meine Familie und  Ich haben einen solchen Ort, eine Smultronställe gefunden. Mitten in Blekinge, einige Meter vom Meer entfernt, in einer kleinen Siedlung, in einem Ort der ausschließlich aus Wohnhäusern besteht, viele davon sind ganzjährig bewohnt.

Hier gibt es kein Lebensmittelgeschäft, kein Restaurant und keinen Kiosk. Die Hauptdurchzugsstraße verläuft knapp zweihundert Meter von der kleinen Siedlung entfernt in der die Stuga liegt, die meine Frau vor knapp zehn Jahren bei ihrer Suche im Internet gefunden hat und die bis heute immer wieder, zu jeder Jahreszeit, ein Sehnsuchtsort ist, den wir gerne besuchen. Wobei das Wort Hauptdurchzugsstraße fast größer und bedeutungsschwangerer klingt, als es die Straße tatsächlich ist.

Korsanäs ist Teil der Gemeinde von Listerby. Die nächste größere Stadt ist Ronneby und liegt in etwa zehn Kilometer entfernt vom Fereinhaus.

Als wir  uns im Herbst vor unserem ersten Besuch auf die Suche nach einer Stuga gemacht haben, galt es ein Haus zu finden, dass abseits des alltäglichen Trubels liegt. Unsere Jobs waren zu jener Zeit sehr fordernd und wir wollten zu Weihnachten eine Woche in Ruhe, ohne permanent erreichbar zu sein, verbringen. Das Haus sollte aber von Süddeutschland aus mit dem Auto noch halbwegs erreichbar sein, also mit anderen Worten im südlichsten Teil Schwedens liegen und sich – ganz wichtig – am oder in der Nähe des Meeres befinden.

Die Wochen vergingen, wir durchforsteten die vielfältigen Angeobte im Internet, ließen uns diverse Kataloge von Ferienhausanbietern übermitteln und stellten fest, dass es gar nicht so einfach ist ein winterfestes Haus zu finden, das allen selbstgestellten Ansprüchen genügt. Langsam gewöhnten wir uns an den Gedanken den einen oder anderen Punkt aus unserem Katalog von Wünschen zu streichen, bis dann meine Frau eben jene Website entdeckte, die zu „unserem“ Traumhaus geführt hat.

In der Zwischenzeit, waren wir zu jeder Jahreszeit zumindest einmal vor Ort. In den letzten zehn Jahren haben wir wohl mehr Weihnachten im Ferienhaus in Korsanäs als in unserem eigenen Haus verbracht.

Jede Jahreszeit hat ihren Reiz und verändert das Bild der Landschaft grundlegend. Auch das ist ein Teil der Faszination, die von der Umgebung ausgeht. Die Bilder die ich diesem Artikel angeschlossen habe, zeigen die Stuga oder sind in einem Umfeld von maximal fünfhundert Metern Entfernung zum Haus aufgenommen worden und stammen aus dem Sommer 2013.

Falls jemand auf der Suche nach einer einer solchen Smultronställe ist, übermittle ich die Daten der Besitzer des Hauses gerne auf Anfrage. Die Preise für eine Woche kann man nur als absolut fair bezeichnen. Das Haus verfügt über so gut wie alle Annehmlichkeiten und ist voll ausgestattet.

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